Sonntag, 31. Juli 2016

Selbstfindung durch Körperfühlen

20.7.16

Heute ist nun ein Tag an dem ich ein paar Zeilen zu meiner Inneren Selbstfindung nieder schreiben möchte. Momentan finde ich mich selbst als doch sehr ausgeglichen und ich versuche täglich, mich darin zu üben, mein Ego los zu lassen. Ich versuche alle dinge die ich so tue, sehr bewusst zu tun. Mit hoher Konzentration auf den Moment. 
Das mache ich nun schon einige Tage. Ich hatte nun auch schon etliche Gespräche und dabei ein durchaus sehr positives Gefühl. In jedem erdenklichen Moment, versuche ich in mich hinein zu fühlen und das Körperfühlen zu erleben bzw. zu steigern. Ich merke in jedem Falle das mir dies einiges bringt. Gedanken darüber, das dies evtl. Schwachsinnig sein könnte, kommen auch und ich nehme diese sehr wohl war aber beschäftige mich nicht allzu sehr damit. Denn ich gehe ja davon aus, das diese Gedanken, also eigentlich Gedanken die mein Handeln und Leben bisher leiteten, letztendlich nur Produktionen meines Verstandes sind, der wiederum abgekoppelt von meinem Waren universellem sein stattfindet und sich aus Erfahrungen und angelerntem sowie aus gesellschaftlichen Zwängen und Ansichten entwickelt hat und mir vorgibt das zu sein was dieser Verstand mir sagt. 




In jedemfall ist es so das ich einen inneren Frieden spüre und dass, obwohl ich diese Art der Meditation, also das Körperfühlen erst seid ca. drei Tagen anwende.

Vor dem Hintergrund meiner anderen Niederschriften im Bezug auf meinen lieben Sohn und seiner Mama und der gravierenden Probleme die sich für mein Seelenleben daraus ergeben haben, ist das doch recht erstaunlich.

Ich versuche sehr intensiv das jetzt zu leben und das gelingt mir bisher so fühle ich, ganz gut. So hatte ich heute, nach dem der Maler mit seiner Arbeit auf dem Balkon fertig war, dieser musste dringend Renoviert werden, kurzerhand entschlossen mich auf mein Fahrrad zu setzen und in den Park zu fahren.
Dort angekommen setzte ich mich auf meine Jacke und fing an zu Meditieren bzw. meine Aufmerksamkeit auf das innere sein zu lenken. Dies tat ich in dem ich mich darauf fokussierte meinen Körper zu fühlen. Dabei fängt dieser dann an zu krippeln, zuerst an den Füßen. Diese scheinen entgegen der Annahme das die Hände am empfänglichsten sein sollen, bei mir sehr viel intensiver und feinfühliger zusein.

Ich habe sicher drei, vier Stunden an einem Fleck gesessen, und mein innerstes gefühlt, jedoch auch all die Geräusche war genommen die man in einem Park eben mal so vernimmt. Es war alles sehr plastisch und irgendwie sehr intensiv und ich hatte nicht einen Moment das Gefühl, das mich meine Gedanken wegtragen bzw. mir Unruhe bescheren in dem sie wie sonst immer, über mein Leid und meine Situation auf mich nieder prasselten. Ich hatte also kein Problem mit Unruhe oder Rastlosigkeit. Auch war ich nicht wie sonst darauf fokussiert, das ich alles irgendwie beobachten musste um irgendwie zu hoffen das mir etwas über den Weg läuft was für mich interessant sein könnte. Z.b. Eine Frau die mir mein leid nimmt und mich Ablenkt und mir schöne Gefühle schenkt das ist für mich jetzt im Nachhinein sehr bemerkenswert, denn ich stelle fest das dieser Moment, dieses intensive sein, absolut frei und allein passiert ist und wirklich sehr schön war.

In so fern bewahrheitet sich die Annahme, das dass Jetzt das wichtigste ist und wenn man sich nur auf diesen einen Moment konzentriert, also diesen Moment des Seins, wie ich dies heute im Park getan hatte, dann hat man später schon eine tolle Vergangenheit realisiert und auch eine bessere Zukunft. Denn wenn ich diesen Moment so wie sonst auch in meinem Leben, eher unbewusst angegangen wäre, also ohne die Fokussierung auf das hier und jetzt und auf das reine Sein in diesem Moment, dann wäre es wahrscheinlich eine weniger schöne Zeit gewesen, da natürlich in einer ruhigen und doch unbewussten Zeit, mein Verstand mir meine momentane Realität bezüglich aller Schwierigkeiten vorgespiegelt hätte.

Dies wollte ich hier nochmal am Rande erwähnen, nicht weil mich dies beschäftigte, sondern eher um die Besonderheit dieses heutigen Tages und mein Bewusstes erleben zu unterstreichen!

Bevor ich diesen Text hier geschrieben habe , habe ich nochmal meditiert, ca. Eine halbe Stunde.

Sehr wundervoll das ganze , ich bin sehr viel am Lachen, Lächeln und fühle mich sehr gut.

bushradio